Archiv für November 2006

Und jährlich grüßt Kyoto . . .

Freitag, 17. November 2006

Alle Jahre wieder findet ein Klimagipfel statt — und jeder steht noch immer im Schatten des Kyoto-Protokolls. Dabei soll doch schon ein Nachfolger für jenes Protokoll entwickelt werden, dessen Ziele bis 2012 erfüllt seien sollten. Mittlerweile ist man soweit, dass über einen Anpassungsfonds auch ärmeren Ländern die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen, an ihrem CO2-Ausstoss zu arbeiten. Wie der wiederum finanziert werden soll, scheint noch unklar. Der schweizer Bundespräsident hat eine globale CO2-Steuer vorgeschlagen. In diesem Vorschlag wird er von Kofi Annan unterstützt.

Der UN-Generalsekretär hat darüberhinaus klare Worte für den Stand der Dinge gefunden und den politisch verantwortlichen in den westlichen Industrienationen “Versagen und Ignoranz” (s.o.) vorgeworfen. Wobei er natürlich Recht hat, wenn er sagt: “Wenn wir scheitern, dann müssen unsere Kinder dafür zahlen.”

Ob Siegmar Gabriel, der in Nairobi seine Antrittsrede hielt, das in seiner Politik auch beherzt? Der Kommentar dazu im Umweltjournal von Greenpeace ist eher pessimistisch.

Wie man in der Schweiz die Lage beurteilt, zeigt ein kurzes Interview mit dem Direktor des schweizirischen Bundesamt für Umwelt, Bruno Oberle, für den die Emissionsverminderung im Zentrum steht.

Wer noch mehr über den Klimaschutz und die CO2-Problematik erfahren will, der sei verwiesen auf dieses Dossier vom Klimabuendnis.org, das noch einmal die ganze Geschichte seit der Nicht-Ratifizierung des Kyoto-Protokolles durch die USA nachzeichnet und sich in der Hauptsache mit dem CO2-Handel auseinandersetzt und auf die Seite von Germanwatch.org. Dort gibt es eine ausführliche Linkseite zum Klimagipfel in Nairobi. Unter anderem mit einem Link zum Kyoto-Protokoll (pdf) und weiteren interessanten Informationen.

Noch mehr Fragen und Antworten gibt es bei dropping knowledge. Eine interessante Plattform. Allerdings auf Englisch.

Google

Montag, 06. November 2006

Über Google hört man ja immer wieder mal was. Aber was eigentlich?

Auf der Google-Seite für Fragen aller Art kann man diese Frage anscheinend nicht stellen. Darüber informiert das interessante Google-Blog der Zeit.

Neulich gab es im Fernsehen (ich glaube auf arte) eine Dokumentation zu Google (will eat itself). (Die Sendung enthielt offenbar Teile einer früheren Doku vom NDR, zu der es hier einen Link (sogar noch einen Trailer) gibt.) Erschreckend, was alles schon über uns bei Google bekannt und gespeichert ist. Da wundert es nicht, wenn solche Zukunftsvisionen wie dieser recht bekannte kleine Film über die Macht und Möglichkeiten von Google entstehen.

Eher verwundert es schon, dass anscheinend alle munter weiter ihre Daten in Google einspeisen. Wo es doch für fast alles eine Alternative gäbe. Wenn wir nur nicht immer so gerne alles von einem Portal aus machen würden . . .

Ich bin mir fast sicher, dass es einen Aufschrei gäbe sobald eine Regierunge in dieser Masse und Detailiertheit Daten über Bürger sammeln würde. Aber einem Unternehmen kann man sicherlich mehr trauen. Oder? Ich bin jedenfalls gespannt, wohin die Reise mit Google noch geht.

Soziologie

Sonntag, 05. November 2006

Was gibt das Netz denn zu meiner Disziplin an Blogs her? Erstaunlich wenig, bis jetzt, aber ich bin sicher, dass ich in weiteren Suchen noch mehr finden werde. Die ersten Ergebnisse stehen da rechts . . .

Wo man sonst noch Infos zur Ausbildungssituation . . .

Sonntag, 05. November 2006

. . . und zur Ausbildung bekommt. Eine kleine Linkliste:

Warum glauben Unternehmen, nicht ausbilden zu können? Darum.

Und wie sieht man seitens der Regierung die Ausbildungssituation? Infomaterialien vom BMBF gibt es hier.

Und dann lohnt sich auch immer eine Suche (z.B. bei Google) nach den Berufsbildungsberichten, die jährlich die ganze Misere aufzeigen.

Ausbildung

Sonntag, 05. November 2006

In letzter Zeit muss man sich ja schon wundern, wenn man die Nachrichten zum Thema Ausbildung gelesen hat. Da greift der DGB die Bundesanstalt für Arbeit an, was sogar in der FTD berichtet wird. In der allseits bekannten PaderZeitung findet sich eine Pressemitteilung der BA dazu. Und warum die ganze Aufregung? Wenn doch eh zuwenig Lehrstellen da sind?

Weil es einem schon zu denken geben muss, wenn ausgerechnet die Bundesagentur für Arbeit die Ausbildungsmarktzahlen schönrechnet. Klar: je weniger nicht vermittelte Bewerber, desto besser steht die BA als Vermittler da. Gleichzeitig erwächst aus dieser Eitelkeit aber auch eine ganz und gar unmögliche Parteilichkeit mit der Wirtschaft, die ihrerseits eben nicht genug tut, um die Ausbildungsmisere abzufangen. Die kann jetzt nämlich sagen: “Alles halb so wild, sagt sogar die BA.” Und das ist der eigentliche Skandal.

Hallo Weblog!

Sonntag, 05. November 2006

Ein kleines Weblog zu den Themen, die hier von Interesse sind. Mögest Du wachsen und gedeihen . . .


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